DJJV Bundeslehrgang in Daaden gut besucht

Abwehr von Bedrohungen mit der Kurzwaffe“, so lautete das Thema des Bundeslehrganges des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes (DJJV) e.V., welcher am Samstag, 18.02.2017, in Daaden   abgehalten und vom Judo - u. Ju-Jutsu Verein Daaden e.V. ausgerichtet wurde.

Aufgrund der gestiegene Zahl der sog. Kleinen Waffenscheine in der Bevölkerung (und der damit einhergehende legale Besitz von Schreckschusswaffen bei „Jedermann“), wurde das Lehrgangsthema bewusst und sozusagen aus aktuellem Anlass ausgewählt.

Carsten Zimmermann, Leiter der AG Selbstverteidigung im DJJV, konnte den 40 Teilnehmern aus Rheinland-Pfalz, Hessen und NRW einiges beibringen.  Nach kurzer Begrüßung durch Andreas Kolbe (6. Dan Ju-Jutsu, Referent für Schulung und Technik im JJVRP) ging es los:

Zunächst wurden in einem Theoriepart u.a. auf die Konfliktphasen (Pre Konflikt-, Konflikt-, und Post Konfliktphase), das Colour Code - Modell von Jeff Cooper, das Erkennen von und Entziehen aus bedrohlichen Situationen sowie auf Aspekte der Notwehr eingegangen.

Anschließend ging es nach einem kurzen aber anstrengendem warm-up in die Praxis.

Hier wurde von Carsten Schritt für Schritt an die Abwehr verschiedener Bedrohungssituationen mit der Pistole herangeführt. Alle Teilnehmer, neben Ju-Jutsuka auch Sportler aus dem Krav Maga und Kung Fu, konnten die relativ einfachen Abwehrhandlungen gut und schnell umsetzten.

Zum Ende hin wurde nochmal die Anwendung unter Stress simuliert, nachdem es für die Teilnehmer nach jeweils 30 Sekunden Skippings, Liegestütz und Drehungen um die eigene Achse mit gesenkten Kopf galt, die zuvor trainierten Bedrohungssituationen abzuwehren.

Gegen 18:00 Uhr ging der vierstündige Lehrgang zu Ende und alle Teilnehmer konnten leicht erschöpft aber mit viel neuem Wissen nach Hause fahren.

 

Florian Knautz, JJJV Daaden