Intensivseminar Rheinland-Pfalz in Enkenbach

Fast 100 motivierte Sportlerinnen und Sportler trafen sich am 13. und 14. Mai auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Enkenbach zum Intensivseminar des Ju-Jutsu Verbandes Rheinlandpfalz, welches vom TPSV Enkenbach ausgerichtet wurde. Den Teilnehmern aus NRW, RLP, Saarland und sogar aus Bayern, standen 11 ausgezeichnete Referenten gegenüber: Carsten Rath, Brigit Schlemper, Corinna Bildat, Thomas Köhler, Florian Hoffmann, Martin Bronder, Harald Born, Neil Meurer, Andreas Grote, Andreas Kolbe, Fred Zwick.

Nach der Begrüßung um 10:00 Uhr ging es dann auch schon sofort los. Man konnte immer zwischen 3 gleichzeitig ablaufenden Trainingseinheiten wählen, die im Dojo, in der Halle auf der Matte oder neben der Matte stattfanden. Der erste Tag war geprägt von einem sehr abwechslungsreichen Programm. Entweder man trainierte für die eigene Kyu- oder Dan-Prüfung oder man legte ein größeres Augenmerk auf spezielle Techniken, zum Beispiel Würfe, Festlegetechniken, Dreierkontakt, Gegen- und Weiterführungstechniken sowie Bodentechniken. Neben diesen sehr anstrengenden und fordernden Einheiten, gab es jedoch auch Seminare, die eher spielerisch die Koordination auf die Probe stellten, wie das Pratzentraining und die Doppelstockeinheit, die aber trotzdem nicht zu unterschätzen waren. Zudem fanden sich einige Teilnehmer auch im Lehrgang Notwehr und Nothilfe wieder. Trotz des fast 3-stündigen Themas, konnte Fred Zwick mit viel Witz und einigen Rollenspielen die Runde auflockern und das trockene Thema in Diskussionen aufleben lassen. Nach 5 Einheiten am ersten Tag, ließen bei dem ein oder anderen die Konzentration und Lust nach, dennoch schafften es die Referenten, dass um 18:00 Uhr jeder glücklich und zufrieden die Matte verließ. Ausgepowert wie man war, begab man sich nach einer erfrischenden Dusche zur gemeinsamen Grillfete. Mit leckeren Steaks, Würstchen, Paella und kühlem Bier stärkte man sich nach einem harten Tag. Im Verlauf des Abends hat man sich gemeinsam ums Lagerfeuer versammelt. Bis tief in die Nacht sang man zusammen Lieder, begleitet von einer Gitarre. Natürlich vor dem Hintergrund dass man am nächsten Tag nochmal alles geben musste, wurde es auch nicht zu spät. Trotz der vielen unterschiedlichen Leute fühlte man sich wie unter Freunden.

Der nächste Tag begann um 9:00 Uhr mit einem ausgelassen Frühstück. Vor allem die reichliche Auswahl und das Rührei mit Speck führten zu einem super Start in den Tag. Es wurden ebenfalls wieder Einheiten extra für die jeweiligen Prüfungen angeboten, aber auch wieder Einheiten zu Messerabwehr und Hebeltechniken. Wer nach diesem anstrengenden Wochenende lieber in der letzten Stunde ein wenig zur Ruhe kommen wollte, konnte an dem Seminar Entspannungsübungen teilnehmen oder wer noch nicht ganz ausgelastet war, konnte sich von Florian Hoffmann einige wirkungsvolle Strategien bei der SV aneignen.

Abschließend endete das Intensivseminar mit einer gemeinsamen Besprechung und einem riesigen Applaus für alle Referentinnen und Referenten, denn wirklich jeder war begeistert, und viele wollen nächstes Jahr auch wieder teilnehmen.