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Was ist Brazilian Jiu-Jitsu?

Entstehung des Brazilian Jiu Jitsu

Brazilian Jiu Jitsu ist die südamerikanische Variante des traditionellen, japanischen Jiu Jitsu und wurde von Carlos und Helio Gracie entwickelt. Carlos Gracie lernte das Jiu Jitsu von Mitsuo Maeda, einem Schüler von Großmeister Jigoro Kano dem Gründer des Judo und gab es an seinen jüngeren Bruder Helio weiter. Helio war körperlich eher schmächtig und konnte viele der traditionellen Jiu Jitsu Techniken nicht anwenden. Aus diesem Grund veränderte er die Mechanik und Hebelwirkung vieler Techniken und machte sie somit effektiver und auch für körperlich schwächere Personen anwendbar. Da in Brasilien körperliche Auseinandersetzungen viel häufiger passierten (und immer noch passieren) als z.B. in Europa oder anderen Teilen der Welt, hatten die Gracies immer genügend Möglichkeiten Ihren Kampfstil auszuprobieren und zu verbessern. In unzähligen Herausforderungskämpfen wurde das brasilianische Jiu Jitsu immer wieder getestet und verfeinert und gehört heute zu den effektivsten Selbstverteidigungssystemen unserer Zeit. Man mag über die Art und Weise wie die Gracies Ihre Kampfkunst weiterentwickelt haben geteilter Meinung sein, aber man kann nicht verleugnen, dass Sie dadurch eine außergewöhnliche Kampfkunst geschaffen haben.
Helio und Carlos unterrichteten Ihre Kinder im Jiu Jitsu und so erschufen Sie die nächste Generation von Kämpfern und Lehrern, die das Brazilian Jiu Jitsu weiter verbreiteten und die Effizienz des Stiles in vielen Herausforderungskämpfen immer wieder bewiesen. In den siebziger Jahren kam einer der Söhne von Helio, Rorion Gracie in die USA um dort Fuß zu fassen und Karriere zu machen. Er unterrichtete den Familienstil in seiner Garage und langsam interessierten sich auch in den USA immer mehr Menschen für diese Kampfkunst.

 

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Referent Jiu-Jitsu und artverwandte Sportarten


Juan de la Fuente Briones

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