Das inklusive Rheinland-Pfalz-Stilarten-Seminar 2026 in Annweiler
Über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, fünf Stilarten und zwei Tage voller Training, Austausch und Gemeinschaft: Das inklusive Rheinland-Pfalz-Stilarten-Seminar 2026 in Annweiler war ein echtes Highlight – und ein eindrucksvolles Zeichen für die Vielfalt und den Zusammenhalt im JJVRP.
Das inklusive Rheinland-Pfalz-Stilarten-Seminar 2026 hat am 26. und 27. September in Annweiler am Trifels eindrucksvoll gezeigt, was den Ju-Jutsu-Verband Rheinland-Pfalz ausmacht.
Das „Gipfeltreffen der Sportarten“ machte seinem Namen alle Ehre. Beim Turnerjugendheim Annweiler trafen sich Ju-Jutsuka, Jiu-Jitsuka, Hanbo-Sportlerinnen und -Sportler, BJJ - und Kyūsho-Jitsu-Begeisterte sowie Trainer, Prüfer und interessierte Sportler zu einem intensiven und abwechslungsreichen Seminarwochenende. Schon auf der Matte wurde deutlich: Unterschiedliche Stilarten müssen keine Grenzen schaffen – sie können vielmehr voneinander profitieren.
Von Jiu-Jitsu, Ju-Jutsu und Hanbo-Jutsu über Brazilian Jiu-Jitsu und Kyūsho-Jitsu bis hin zu Wettkampf, Prüfungsvorbereitung und modernen Trainingsmethoden reichte das Spektrum der angebotenen Einheiten.
Im Mittelpunkt stand dabei immer die Praxis. Praxisorientierte Selbstverteidigung, Selbstbehauptung und moderne Trainingsmethoden bildeten einen Schwerpunkt des Wochenendes. Auch die Abwehr von Waffenangriffen und weitere realitätsnahe Themen standen auf dem Programm.
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeutete das: ausprobieren, trainieren, hinterfragen, Neues entdecken – und jede Menge Impulse für das eigene Training mit nach Hause nehmen.
Unter der Gesamtleitung von JJVRP-Präsident Harald Born und der sportlichen Leitung von Bernd Mohr, Referent Stilarten im JJVRP, präsentierte das Rheinland-Pfalz-Lehrteam gemeinsam mit weiteren Referentinnen und Referenten ein Programm, das gleichermaßen forderte und begeisterte.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch über die Grenzen der eigenen Stilart hinweg. Bekannte Bewegungen konnten aus einem neuen Blickwinkel betrachtet werden, neue Techniken wurden unmittelbar auf der Matte ausprobiert und Erfahrungen miteinander geteilt.
Inklusion nicht nur als Begriff
Ein besonderes Zeichen setzte das Seminar mit der Einbindung des Projekts „Selbstsicherheit im Dunkeln“ für blinde und sehbehinderte Menschen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erfahren, wie Selbstbehauptung und Selbstverteidigung angepasst und vermittelt werden können, wenn visuelle Orientierung nicht zur Verfügung steht.
Damit wurde ein zentraler Gedanke des Seminars ganz praktisch erlebbar: Selbstverteidigung ist für alle da.
Auch neben der Matte wurde Gemeinschaft gelebt
Nach einem intensiven Seminartag ging es am Samstagabend beim gemeinsamen Grillfest gesellig weiter. Bei Essen, Getränken und vielen Gesprächen wurde gelacht, gefachsimpelt und das eine oder andere Trainingserlebnis noch einmal gemeinsam besprochen. Die Übernachtungsmöglichkeiten im Turnerjugendheim und auf der Zeltwiese machten aus dem Seminar ein echtes gemeinsames Wochenende.
Denn genau das macht Veranstaltungen wie diese aus: Man kommt zum Trainieren – und geht mit neuen Kontakten, neuen Ideen und vielen gemeinsamen Erlebnissen nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Referentinnen und Referenten, dem Rheinland-Pfalz-Lehrteam, den Organisatoren und Helferinnen und Helfern sowie der TJH Annweiler am Trifels als engagierter Veranstaltungsort.
Vor allem aber gilt der Dank den über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die das Seminar mit Leben gefüllt haben.
Denn am Ende war es genau das, was dieses Wochenende so besonders gemacht hat:
Viele Stilarten. Viele Menschen. Ein (JJVRP)-Verband. Eine Leidenschaft.












